Ambitionierte Grundsatzbeschlüsse zur Ökomodellregion: Stadtrat stimmt den Zielen und dem Programm zu

Ein Artikel von Hannes Höfer, erschienen am 15.05.2017 in der Südostbayerischen Rundschau

Laufen. Die Ökomodellregion will mehr sein als eine gute Idee. Und das Programm ist ambitioniert. „Wir werden zum Teil schon von den weiteren Schritten überholt“, stellte Bürgermeister Hans Feil in der jüngsten Sitzung des Laufener Stadtrates fest. Da Laufen als letzte der zehn Gemeinden zur Ökomodellregion Waginger See / Rupertiwinkel gestoßen war, gilt es nun, notwendige Beschlüsse zu fassen. Der Stadtrat segnete einhellig ein Zehn-Plus-Vier-Punkte-Programm zu Zielen und Praxis ab.

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Gemeinsame Führung des Kreisfachberaters und des Landschaftspflegeverbands in der  Ökomodellregion Waginger See - Rupertiwinkel

Ein Bericht von Hans Eder/ Ökomodellregion, erschienen am 08.05.2017 in der Südostbayerische Rundschau

b_200_150_16777215_00_images_BILDER_Oekomodellregion_Obstwiese.jpgCarsten Voigt vom Landschaftspflegeverband und Markus Breier, Landratsamt, auf der Führung (Foto: Ökomodellregion)

„Die Aktion blühender Landkreis in Traunstein war kein Strohfeuer, sondern wird in den nächsten Jahren konstant fortgesetzt – und Streuobstwiesen leisten dafür einen wichtigen Beitrag, weil sie für Honig- und Wildbienen eine sehr gute Trachtquelle sind“, so stimmte der neue Kreisfachberater für Gartenkultur, Markus Breier, die ca. 30 interessierten Teilnehmer auf dem Gang zur Obstwiese der Familie Geisreiter in Zözenberg bei Waging ein.

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(17.05.2017) Das Naturkostunternehmen Byodo hat vier neue Landwirte für sein regionales Senf-Anbauprojekt gewinnen können. Somit bauen in der Ökomodellregion Waginger See im bayerischen Rupertiwinkel mittlerweile neun Landwirte Bio-Gelbsenf an.

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b_200_150_16777215_00_images_Oekomodellregion_Bier2.jpgSeit Ostern gibt es die "Waginger See Hoibe" von der Schloßbrauerei in Stein

(04.05.2017) Auf Anregung einer Gastgeberin aus Waging, dass man sich Gedanken über ein Urlaubsbier machen möge, hatte die Tourist-Info die Idee, die in der Ökomodellregion angebaute Bio-Braugerste von der Steiner Brauerei ins Spiel zu bringen. Nun ist das Ergebnis auf dem Markt und im Einzel- und Fachhandel rund um den Waginger See erhältlich. Mit dem Gedanken, Urlaubsgäste zur An- oder Abreise mit einem kleinen Geschenk zu überraschen, möchten sich vor allem Vermieter von Privatzimmern und Ferienwohnungen angesprochen fühlen, das Bier anbieten und somit regionale Identität im Tourismus fördern.

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18 von 53 Projekten kamen in engere Wahl – Grundlage für eine Bewerbung um Naturtourismus-Region

Ein Artikel von Hans Eder, erschienen in der Südostbayerischen Rundschau vom 02.05.2017

(02.05.2017) Waging am See. Anstrengende Wochen liegen hinter den Verantwortlichen der Waginger Tourist-Info und der Ökomodellregion Waginger See-Rupertiwinkel. In weniger als drei Monaten haben sie zusammen mit touristischen Fachleuten aus den zwei Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land sowie interessierten Bürgern unter Leitung von Prof. Dr. Ulrike Pröbstl-Haider ein Tourismuskonzept erstellt. Nachdem dieses Konzept bei verschiedenen Treffen und Workshops ausgearbeitet und bei einer Veranstaltung in Otting präsentiert worden war, wurden Elemente daraus zu einer Bewerbung verwoben, mit dem die Region an einem Wettbewerb des Bayerischen Umweltministeriums teilnimmt. Als Pilotprojekt sollen dabei über den Wettbewerb drei Gemeinden ausgewählt werden, die sich zu einer Naturtourismus-Region entwickeln sollen und die dafür jeweils eine Förderung von bis zu 70000 Euro erhalten.

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Ein Artikel von Michaela Resch, erschienen in der Altbayerischen Heimatpost vom 24.4.2017

b_200_150_16777215_00_images_BILDER_Oekomodellregion_Haferaussaattag.jpgBio ist für den Mühldorfer Müslihersteller „Barnhouse“  eine tief verwurzelte Überzeugung. Und so liest sich auch die 38-jährige Firmengeschichte. Beim Aussaattag im Landkreis Altötting wird die seit einem Jahr bestehende Partnerschaft mit 46 Biolandwirten aus der Region gepflegt.

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Ökomodellregion Waginger See – Rupertiwinkel bringt Landwirte an einen Tisch

(22.04.2017) Zum ersten Mal hatte die Projektleitung der Ökomodellregion Waginger See – Rupertiwinkel zum verbandsübergreifenden „Umsteller-Stammtisch“ in den Riedlerwirt z´Petting eingeladen. Rund 30 Teilnehmer, die Interesse an der Umstellung ihres landwirtschaftlichen Betriebes von konventioneller auf eine biologische Bewirtschaftungsweise zeigen, sich aktuell in der Umstellungsphase befinden oder vor kurzem umgestellt haben, trafen sich zum offenen Informations- und Erfahrungsaustausch.

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Durch den Kauf von torfhaltiger Erde werden wertvolle und schützenswerte Moore zerstört

Ein Artikel von Hans Eder, erschienen im Traunsteiner Tagblatt vom 07.04.2017

(07.04.2017) Waging am See. „Vielen Hobbygärtnern ist nicht bewusst, dass sie mit dem Kauf von torfhaltiger Erde zur Zerstörung wertvoller und schützenswerter Moore beitragen“: Diese Mahnung richtet Beate Rutkowski zu Beginn der Pflanzsaison an alle umweltbewussten Gartenbesitzer. Die Vorsitzende der Bund-Naturschutz-Kreisgruppe Traunstein ist auch in der Ökomodellregion Waginger See-Rupertiwinkel engagiert; dort ist sie Sprecherin der Arbeitsgruppe Artenschutz und Streuobst.

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Ökomodellregion sucht Tourismuskonzept

Ein Artikel von Hannes Höfer, erschienen in der SOR vom 06.04.2017

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Tittmonings Bürgermeister Konrad Schupfner im Gespräch mit Dr. Ulrike Pröbstl-Haider. Fotos: Hannes Höfer

(06.04.2017) Petting. Für manchen ist es ein Katalog, ein Sammelsurium an Ideen und Vorschlägen. Für andere ein weiterer wichtiger Schritt hin zu einem Tourismuskonzept für die Ökomodellregion Waginger See/Rupertiwinkel (ÖMR). 50 mögliche Projekte und Einzelmaßnahmen listete Professor Dr. Ulrike Pröbstl-Haider im Pettinger Gasthaus Riedler auf 99 Seiten auf. „Fast alles davon kommt aus Ihren Reihen“, hielt sie den kritischen Stimmen aus den Reihen von Bürgermeistern, Tourismusmanagern und Geschäftsleitern entgegen. Am Ende durfte jeder insgesamt zehn Stimmen in vier Kategorien vergeben. Die Favoriten unter den Vorschlägen: Eine Bier-Radltour, Bio in der Gastronomie, qualifizierte Kulturlandschaftsführer und Landschaft im Wandel.

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b_200_150_16777215_00_images_BILDER_Oekomodellregion_waldbegang.jpgWas hat ein Wald in Wonneberg mit dem Schutz des Waginger Sees zu tun?

Bei einem Waldbegang in der Ökomodellregion erläuterte Förster Max Poschner  gemeinsam mit Leonhard Strasser (Agrarbündnis) und Hans Praxenthaler (Arbeitsgemeinschaft naturgemäßer Waldbau), wie z.B. der Schutzwaldstreifen am  Panolsgraben in Wonneberg so bewirtschaftet werden kann, dass er seine Schutzfunktion für den Seezubringer als Nährstoffrückhalt und Wasserspeicher  auch in Zukunft erfüllen kann.

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(01.03.2017) Wie kann ich Eiweißquellen vom eigenen Hof erschließen und für die Tierfütterung sinnvoll nutzen? Praktiker in der Ökomodellregion Waginger See- Rupertiwinkel hatten im Vorjahr zu Felderbegehungen eingeladen und zogen jetzt ein Resümee aus ihren Erfahrungen.

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Landschaft und regionale Produkte als Chance – Ökomodellregion Waginger See-Rupertiwinkel lässt Konzept erstellen      

Ein Artikel von Hans Eder, erschienen in der Südostbayerische Rundschau vom 20.02.2017

(20.02.2017) Wonneberg. Das Zusammenspiel von Naturerlebnis und Kulturlandschaft spielt im touristischen Angebot am Waginger See schon immer eine wichtige Rolle. Mit der Ökomodellregion kam das Ziel dazu, mehr Bioprodukte in der Region zu erzeugen und zu vermarkten. Durch die Verbindung zu Direktvermarktern und Bioprodukten aus der Region ergeben sich touristische Chancen, die für Einheimische wie für Gäste stärker erschlossen werden soll. Um passende Angebote in Richtung einer Genussregion zu entwickeln und die Ökomodellregion für den Gast erkennbar und erlebbar zu machen, finden am heutigen Montag und morgen, Dienstag, in der Tourist-Info in Waging vier Workshops statt. Auftakt dazu war eine Veranstaltung im Gasthaus „Alpenblick“ in Weibhausen, bei dem Prof. Dr. Ulrike Pröbstl-Haider aus Polling im Landkreis Weilheim ihre Vorstellungen skizzierte und zur Mitarbeit aufrief.

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Gemeinderat spricht sich für ein umfangreiches kommunales Beschlusspakekt mit zahlreichen Optionen und Möglichkeiten aus

Ein Bericht von Tanja Weichold erschienen in der SOR am 07.02.2017

(3. Februar 2017) Saaldorf-Surheim. Selten gewordene heimische Baumarten und Hecken pflanzen, Obstanger fördern, eine möglichst naturverträgliche Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Gemeindeflächen anstreben, Kauf von regionalen oder biologisch erzeugter Produkte – das alles und mehr sind Punkte eines umfangreichen kommunalen Beschlusspakets, dem der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung fast ausschließlich einstimmig zugestimmt hat und mit denen er die Mitgliedschaft in der Ökomodellregion Waginger See-Rupertiwinkel als Gemeinde in konkrete Taten umsetzen möchte.

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An die 40 Interessenten bei Ökomodellregion-Info zum Thema Biozertifizierung für Gastronomie

Ein Artikel von Hans Eder, erschienen in der SOR am 30.01.2017

(30.01.2017) Waging am See. „Bio“ ist im Kommen. Das sagte Referent Günther Erhardt bei einer Infoveranstaltung zum Thema „Bio(teil)zertifizierung für Gastronomie und Küche“, und das bewies der gute Besuch des Nachmittags. An die 40 Interessierte waren dazu am Donnerstag in die Tourist-Info in Waging gekommen – Gastronomen, die hier besonders angesprochen waren, aber auch viele Produzenten aus der Region, die ihre biologischen Erzeugnisse direkt vermarkten.

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„Bayerns beste Bio-Produkte“: Zwei Preisträger aus dem Landkreis – Bestätigung für Projekte der Ökomodellregionen  

Ein Artikel von Hans Eder

(23.01.2017) Berlin/ Waging am See/Landkreis Traunstein. Gold für  Julia Reimann und Stefan Schmutz vom Bio-Hof „Chiemgaukorn“ in Weiding bei Trostberg und Bronze für das Flaschlbrot von Jessica Linner aus Tettenhausen in Kooperation mit der Ökomodellregion Waginger See-Rupertiwinkel. Diese zwei Projekte aus dem Landkreis Traunstein sind am Samstag auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin zusammen mit acht weiteren als „Bayerns beste Bio-Produkte 2017“ ausgezeichnet worden. Die Ökomodellregion ist zusammen mit der Partnerregion Isental auch an einem weiteren dritten Preis beteiligt: 40 Bauern aus den beiden Regionen liefern den Hafer für das mit Bronze ausgezeichnete Produkt „Granola“-Knuspermüsli der Barnhouse Naturprodukte GmbH in Mühldorf.

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Leader fördert Tourismuskonzept – Bürger zur Mitarbeit aufgerufen - Teilnahme an Wettbewerb geplant

ein Bericht von Hans Eder

(23.01.2017) Waging am See. Die Ökomodellregion Waginger See-Rupertiwinkel will ein Konzept für ein touristisches Profil entwickeln – mit Schwerpunkt auf naturnahem Tourismus. Neben der ökologischen Zielsetzung in Sachen Landwirtschaft war es von Anfang an ein zweiter wichtiger Punkt der Ökomodellregion gewesen, auch den Tourismus zu fördern. Nun ist es gelungen, mit Unterstützung der Leader-Region Traun-Alz-Salzach eine Förderung von 12000 Euro für dieses rund 28000 Euro teure Konzept zu bekommen.

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Waging a. See. Am Montag, 19. Dezember ist vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim der positive Bescheid zur Ausarbeitung eines touristischen Profils für die Ökomodellregion in der Marktgemeinde Waging eingegangen.

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Bioprodukte herzeigen und zur Verkostung anbieten
Neue Mitgliedsgemeinden stellten sich vor

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20 Vorstand der ÖMR v.l.   Franz Obermeyer, Biobauer Tengling; Jessica Linner, Mitarbeiterin in der ÖMR; Alfons Leitenbacher, Leiter des Landwirtschaftsamtes Traunstein; Martin Fenninger, 1. BGM Wonneberg; Bernhard Kern, 1. BGM Saaldorf-Surheim; Konrad Schupfner, 1. BGM Tittmoning; Ursula Haas, 1. BGM Taching; Herbert Häusl, 1. BGM Waging; Karl Lanzinger, 1. BGM Petting; Marlene Berger-Stöckl, Projektleiterin ÖMR; Hans Feil, 1. BGM Stadt Laufen; Hans Schild, 1. BGM Fridolfing; Hans-Jörg Birner, 1. BGM Kirchanschöring; Thomas Gasser, 1. BGM Teisendorf (Foto: Norbert Höhn)

(19.12.2016) Saaldorf-Surheim. Es war erst einmal ein kulinarischer Augengenuss, der die Besucher im Kellerstüberl des Paulbauern-Hofes empfing.

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Einstimmiger Beschluss im Stadtrat – Bedenken wegen Überschneidungen – Erstellung eines Tourismuskonzepts

(09.12.2016) Laufen. Bürgermeister Hans Feil gestand, anfangs skeptisch gewesen zu sein. Bei all den bestehenden Förderkulissen mit LEADER, ILE, Biosphäre und Landschaftspflegeverband komme nochmal etwas Neues hinzu? „Aber, siehe da“, nach vielen umfangreichen Informationen sei auch sein Ergebnis „ein völlig anderes“. Laufens Stadtrat bewertete die Ökomodellregion Waginger See – Rupertiwinkel als große Chance und stimmte am Dienstagabend geschlossen für einen Beitritt.

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Studienfahrt polnischer Landwirte – Drei Biohöfe zeigen sich gastfreundlich

(16.12.2016) Drei Landwirte aus der Ökomodellregion Waginger See – Rupertiwinkel sahen es als eine große Ehre an, dass sie ihre Höfe als Vorzeigeobjekte präsentieren durften. Eine Delegation polnischer Landwirte, Vertreter des Landwirtschaftsamtes und landwirtschaftlicher Berater aus dem Süden Polens zeigte reges Interesse an den Abläufen auf den biologisch bewirtschafteten Betrieben.

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(24.11.2016) Zum ersten Mal planen alle Mitgliedsgemeinden der Ökomodellregion ein gemeinsames Förderprojekt über Leader. Ist das Prädikat „staatlich anerkannte Ökomodellregion“ auch für Erholungssuchende interessant und wenn ja, wie können wir die Modellregion für den Gast erkennbar und erlebbar machen?  Welche Angebote können wir entwickeln, die unsere Alleinstellungsmerkmale im Bereich Biolandbau und ökologische

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(22.12.2016) Die Ökomodellregion Waginger See- Rupertiwinkel arbeitet mit sieben Gemeinden seit Mai 2014: Wonneberg, Waging, Taching, Tittmoning, Fridolfing, Kirchanschöring und Petting. Im Jahr 2016 sind die Gemeinden Teisendorf, Saaldorf-Surheim und Laufen neu beigetreten. 

Der Anteil der Ökobetriebe in den sieben Ursprungsgemeinden hat sich von 6,9 % im Jahr 2013 (bei 734 Betrieben gesamt) auf 9,6 % im Jahr 2016 erhöht (bei einem Rückgang der Betriebszahlen, nur noch 709 Betriebe gesamt). Der Anteil der Ökofläche in den sieben Ursprungsgemeinden hat sich von 7,5 % im Jahr 2013 auf 10,4 % im Jahr 2016 erhöht.

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500. Streuobsthochstamm in Lampoding gepflanzt

b_200_150_16777215_00_images_BILDER_Oekomodellregion_500Baeume.jpg(08.11.2016) Kirchanschöring. Zwei neue Obstanger wurden vom Landschaftspflegeverband Traunstein e.V. mit 24 Schülern aus der Staatlichen Berufsschule Traunstein III, Fachrichtung Gartenbau, im Bereich der Ökomodellregion Waginger See/ Rupertiwinkel angelegt. Gemeinsam pflanzten die Berufsschüler mit ihren Lehrern Klaus Herold und Manfred Maier sowie Carsten Voigt vom Landschaftspflegeverband Traunstein jeweils acht neue Bäume auf zwei Wiesen in Lampoding an – und damit den 500. Streuobsthochstamm.

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Ein Bericht von Ramona Oswald, erschienen am 02.11.2016 in der Südostbayerischen Rundschau
(02.11.2016) Fridolfing. Verschiedene Landwirte aus der Region bieten aktuell gemeinsam mit ausgewählten biozertifizierten Käsereinen ein vielfältiges Käsesortiment an. Zu einem Käseseminar mit Verkostung lud dazu am Donnerstag die Ökomodellregion Waginger See/Rupertiwinkel ins Gasthaus Unterwirt ein.

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Laufen schielt in Richtung Ökomodellregion – Großes Interesse am Infoabend – Stadtrat entscheidet noch in diesem Jahr

Ein Bericht von Hannes Höfer, erschienen in der Südostbayerische Rundschau vom 13.10.2016:

Laufen. Die Verantwortlichen der Ökomodellregion Waginger See / Rupertiwinkel ließen am Montagabend keinen Zweifel: Sie würden Laufen als Zentrum des Rupertiwinkels gerne als zehnte Gemeinde mit im Boot haben. Und was sagen die Laufener? Die zeigten zunächst einmal großes Interesse, denn der Chorsaal im Kapuzinerhof platzte fast aus allen Nähten. Interessant und kurzweilig schilderten die Akteure, Bauern, Verarbeiter und Politiker ihre Sicht der Dinge. Laufens Stadtrat will noch in diesem Jahr über einen Beitritt entscheiden.

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b_200_150_16777215_00_images_BILDER_Oekomodellregion_Vom_Feld_auf_den_Tisch.jpgMan kann sehr wohl Bauern und verarbeitende Betriebe zusammenbringen. Der Vorteil für die Verbraucher:  Sie  finden im Biomarkt  immer mehr  Produkte  direkt aus der Region.

 


(01.10.2016) Tittmoning/Waging.  Lebensmittel aus der Heimat werden  immer beliebter.

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Die Milchkrise verdeutlicht: Mehr Produktion ist nicht die Lösung. Landwirtschaftsminister Helmut Brunner sieht in kleinen bäuerlichen Betrieben das Zukunftsmodell. So einen betreibt Sebastian Lackner. Auf seinem Hof in Tittmoning trifft neueste Technik auf Althergebrachtes.  

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Informationsveranstaltung der Gemeinde Surberg im Wirtshaus Lauter
Ein Bericht von Günter Buthke (Autor und Quelle)

Surberg. Eine Informationsveranstaltung über die Aktivitäten der Ökomodellregion Waginger See – Rupertiwinkel führte die Gemeinde Surberg im Wirtshaus Lauter durch. Hintergrund sei ein möglicher Beitritt Surbergs, so Bürgermeister Josef Wimmer, der bedauerte, dass nur wenige Landwirte gekommen waren. Die Ökomodellregion Waginger See – Rupertiwinkel ist ein Zusammenschluss von bis her neun Gemeinden rund um den Waginger See.

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Mit Getreideanbau experimentieren
(13.09.2016) Das staatlich geförderte Bio-Projekt der Modellregion Waginger See – Rupertiwinkel macht es möglich, dass Biobauern neue Wege gehen können und auch experimentieren. Franz Obermeyer aus Tengling ist einer, der mit vier anderen Bauern in die versuchsweise Senfproduktion eingestiegen ist. „Im September wird man sehen, ob der Anbau Erfolg hat“, sagt er.

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Konventionelle Milchkrise - Ausweg Ökolandbau?
(08.09.2016) Der konventionelle Milchmarkt steckt in einer tiefen Krise. Die bis vor kurzem unversöhnlichen Lager der Marktliberalen auf der einen und Steuerungsanhänger (Quote, Mengenregulierung) auf der anderen Seite sprechen miteinander. Allein eine Lösung ist noch nicht in Sicht.

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Ein erstklassiges 4-Gänge Menü mit gesunden Bio-Produkten aus der Region 

(05.09.2016) Waging am See  Auf kulinarische Entdeckungsreise begaben sich die Teilnehmer des Kochkurses von Yvonne Liebl, die in Zusammenarbeit mit der Ökomodellregion Waginger See, Rupertiwinkel, ein Kochevent unter dem Motto: „BioRegional Querbeet – eine kulinarische Sommerreise“ veranstalteten. Unter den geladenen Gästen, die sich auf diese besondere „Esspedition“ einließen, befanden sich u. a. auch die 1. Bürgermeisterin von Taching Ursula Haas, 1. Bürgermeister Hans-Jörg Birner von Kirchanschöring, 2. Bürgermeister Matthias Baderhuber von Waging und die 3. Bürgermeisterin Monika Fuchs von Fridolfing.

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Mehr als 7100 Maßnahmen für die Kulturlandschaft und den Naturhaushalt
(24.08.2016) Traunstein. Mit mehr als 7100 sogenannten Agrarumweltmaßnahmen (AUM) stellen die heimischen Landwirte eindrucksvoll ihr Bemühen um eine intakte Umwelt und das Wohl ihrer Nutztiere unter Beweis. Das ergibt die neueste Auswertung der AUM-Statistik, deren wichtigste Ergebnisse das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Traunstein (AELF) jetzt herausgegeben hat.

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b_200_150_16777215_00_images_BILDER_Oekomodellregion_blumenwiese.jpg(11.08.2016) Langsam verblüht sie, die wunderschöne Salbei-Bienenweide des Seniorenheims Waging an der Salzburger Straße. Monatelang bot dieses kleine Stück Bienenweide Honigbienen, Hummeln – die mit ihren langen Rüsseln auf Lippenblütler wie Salbei besonders fliegen – und weiteren Wildbienen Nahrung, auf den violetten Flockenblumen und Disteln gaukelten Schmetterlinge, auf dem Boden tummelten sich Käfer und andere Insekten, es summte und krabbelte, der Farbton der Wiese wandelte sich von grün über blau zu bunt.

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„Wo bekomme ich als Verbraucher biozertifizierte Produkte aus der Ökomodellregion?“ - Etwas gewagt erschien es, als sich kurz nach Start der Öko-modellregion eine Redakteurin des bayerischen Rundfunks in Waging mit dieser Frage beiläufig an eine Passantin wandte. Die befragte Dame gab aber schlagfertig Auskunft: „Beim Bauern. Im Hof- oder Bioladen. Und vielleicht gibt´s ja auch bald eine Liste“.

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Sprecher der Arbeitskreise berichten von ihren Erfahrungen
Bio-Heu-Region Trumer Seenland – seit 20 Jahren ein Erfolgsmodell

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Schlossbrauerei Stein und der Ökomodellregion Waging kooperieren mit der Mussenmühle in Tacherting

(06.08.2016) Tacherting/Stein a.d. Traun. „Dass uns die Familie Huber Kapazitäten in ihrem Bio-Lagerhaus in der Mussenmühle bieten kann, ist für uns ein Glücksfall. Und nicht nur für uns – alle Beteiligten profitieren davon.“ Markus Milkreiter, 1. Braumeister der Schlossbrauerei Stein, ist begeistert, wie sich das Problem, die von der Ökomodellregion Waginger See – Rupertiwinkel gelieferte Biobraugerste sach- und fachgerecht zu lagern, in Wohlgefallen aufgelöst hat.

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(28.07.2016) Wie kann man denn selbst einen Beitrag leisten, damit die Heimat so schön bleibt, wie sie ist? Oder - um es etwas spröder zu formulieren: Welche Umwelt­management­maßnahmen sind geeignet, die Landschaft nachhaltig zu nutzen und so ihren Wert zu erhalten? Für die Schüler der zehnten und elften Klassen am AKG machte die Vortragsveranstaltung im Fach Biologie die theoretischen Aspekte der Ökologie, die sie im Schuljahr besprochen hatten, konkreter und für ihre Heimat greifbar.

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(27.07.2016) Gemeinsam mit der Stadt Traunstein organisierte der Bund Naturschutz im Juli die „Wochen der Biodiversität“ mit einem vielseitigen Programm; Schwerpunkt war dieses Jahr das Thema Boden. Ende Juli stattete eine Besuchergruppe aus Traunstein im Rahmen dieses Programms der Ökomodellregion einen Besuch ab.

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(27.07.2016) Zum zweiten Mal veranstaltete der Landkreis Traunstein im Juli einen „Regionaltag“, an dem sich alle Direktvermarkter aus der Region mit ihren vielfältigen Köstlichkeiten einen Tag lang vorstellen und für sich werben konnten. Die Regionalinitiativen im Rupertiwinkel nutzten die Chance, um sich mit gemeinsamen Info- und Verkaufsständen zu präsentieren. Vertreten war die „Integrierte ländliche Entwicklung“ mit Managerin Alexandra Huber, die Leader-Region „Traun-Alz-Salzachtal“ mit Elke Ott, die Flurneuordnung mit Ursula Mesch vom Amt für ländliche Entwicklung, die Initiative „Bodenständig“ mit Franz Knogler, die Seenberatung des Landwirtschaftsamtes Traunstein mit Berater Rupert Brandmayer und die Ökomodellregion mit Jessica Linner und Marlene Berger-Stöckl. Der gemeinsame Stand machte deutlich, dass die verschiedenen Initiativen gut zusammenarbeiten und sich gegenseitig ergänzen und unterstützen wollen. 

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(13.07.2016) Trostberg Was bei der Braugerste aus herkömmlicher Landwirtschaft im Chiemgau schon seit über einem Jahrzehnt erfolgreich praktiziert wird, wird nun auch bei der Braugerste aus heimischem ökologischem Anbau in die Tat umgesetzt. Um die Bio-Biermarke mit Chiemgauer Braugerste brauen zu können, kooperiert die Schlossbrauerei Stein mit der Ökomodellregion Waginger See - Rupertiwinkel.

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Gut besuchter Informationsabend in Surheim
Bürgermeister Bernhard Kern sieht Beitritt positiv

(26.07.2016) Saaldorf-Surheim. Eigentlich war es nicht geplant, doch in der Gemeinderatssitzung vom 9. Juli fand sich überraschend eine Mehrheit für den Beitritt der Gemeinde Saaldorf-Surheim zur Ökomodellregion Waginger See – Rupertiwinkel (wir berichteten). Im gut besuchten Lederer-Saal fand nun ein Informationsabend statt, bei dem Ziele, Themenfelder und Organisationsstruktur der Ökomodellregion (ÖMR) vorgestellt wurden. Praxisbeispiele aus den schon bestehenden Arbeitsgruppen der ÖMR und aus der Bio-Heu-Region Trumer Seenland ergänzten den Informationsabend, der von Alfons Leitenbacher, Leiter des Amtes für Ernährung und Landwirtschaft Traunstein (AELF) fachkundig moderiert wurde. Bürgermeister Bernhard Kern verlieh seiner Hoffnung auf erfolgreiche und konstruktive Zusammenarbeit innerhalb der ÖMR Ausdruck.

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Feldbegehung macht erste Projekterfolge sichtbar

Mühldorf – Juli 2016: Wenn die Sonne in der oberbayerischen Region um den Waginger See lacht, freut sich auch der Senf, der dort auf den Feldern wächst und gerade in seiner Blüte steht. Fünf Landwirte der Ökomodellregion Waginger See/ Rupertiwinkel bauen dort die Senfsaat in Bio-Qualität für das Mühldorfer Naturkostunternehmen Byodo an. Bei einer gemeinsamen Begehung der Flächen konnten sich die Landwirte, Frau Berger-Stöckl als Projektmanagerin der Ökomodellregion und Byodo von den Erfolgen des
Anbauprojekts überzeugen.

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Erstes Bier mit Bio-Braugerste aus der Ökomodellregion Waginger See-Rupertiwinkel verkostet

(05.07.2016) Fridolfing/Stein an der Traun. Erst sechs Wochen ist das Zwickelbier alt, das Markus Milkreiter, Braumeister der Schlossbrauerei Stein, gestern zur Probe an Landwirte und Bürgermeister ausgeschenkt hat – mitten im Feld von Josef Berger. Dieser ist einer von inzwischen zwölf Bauern, die im Rahmen der Ökomodellregion Waginger See-Rupertiwinkel Bio-Braugerste anpflanzen und an die Steiner Brauerei liefern. Bereits seit vergangenem Jahr benutzt diese Bio-Gerste aus der Ökomodellregion. Doch der Sud, der nun zwischen den Ähren ausgeschenkt wurde, ist der erste, der vollständig mit Getreide aus der Region gebraut worden ist.

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- wenig Aufwand, hoher Nutzen

(29.06.2016) Eiweißfutter für das Vieh wird zwar in großen Mengen aus anderen Kontinenten importiert, ist auf Dauer aber keine nachhaltige Lösung für eine bodengebundene bayerische Landwirtschaft. Alternativen und Antworten für hiesige Betriebe zeigte die „Arbeitsgruppe regionales Eiweiß“ der Ökomodellregion unter der Leitung von Franz Huber auf einer Felderbegehung in Fridolfing und Kirchanschöring auf. An die 50 Betriebsleiter, darunter auch etliche Biobetriebe, zeigten großes Interesse an den vorgestellten Beispielen.

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in der benachbarten Bioheumilchregion in Oberösterreich

(Juni 2016) Ein Vorbild für die bayerischen Ökomodellregionen ist die benachbarte oberösterreichische "Bioheumilchregion" im Trumer Seenland. Zum 20jährigen Jubiläum der Bioheumilchregion im  Biodorf Seeham Ende April 2016 war auch die Ökomodellregion Waginger See-Rupertiwinkel eingeladen und präsentierte sich mit einem Infostand im Rahmen des "Blütenfestes".

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(30.05.2016) Wildbienen (zu denen auch die Honigbiene und die Hummeln gehören) und andere Insekten spielen eine entscheidende Rolle bei der Bestäubung von Wild- und Kulturpflanzen. 78% aller Blütenpflanzen in Mitteleuropa und 80% unserer Kulturpflanzen sind auf Insektenbestäubung angewiesen, wie z.B. viele Obst- und Gemüsearten. Aber die Insekten werden immer weniger, auch die Wildbienen Foto: Gartenhummel (N.N)nehmen rapide ab. Über 50% unserer heimischen 560 Wildbienenarten sind gefährdet!

Der Verlust an Artenvielfalt und Anzahl der Insekten und vor allem der Bienen führt zu einer Abnahme der Bestäubungsleistung und damit der Produktion von Samen und Früchten. Auch die Qualität von Früchten ist höher, wenn die Blüten intensiv von Bienen

Foto: Gartenhummel (N.N)                   bestäubt werden. Bei manchen Kulturarten wie z.B. der Sonnenblume erhöht sich der Fruchtansatz, wenn mehrere Bienenarten an der Bestäubung beteiligt waren.

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Bilanz zur Ökomodellregion: vieles in Bewegung gebracht, manches braucht noch seine ZeitHans-Jörg Birner, Vorstandssprecher der Ökomodellregion

(10.05.2016) Wonneberg. Um die 60 Personen dürften es gewesen sein, die sich im Gasthaus Gruber in Weibhausen ihre Gedanken zur künftigen Ausrichtung der Ökomodellregion machten – mit Blick auf die nächsten drei Jahre, um die das Projekt inzwischen verlängert worden ist. Sehr viel sei beispielgebend in Bewegung gebracht worden, resümierte Versammlungsleiter Alfons Leitenbacher, der Chef des Traunsteiner Landwirtschaftsamtes; die Ökomodellregion sei sehr aktiv, dennoch sollten von Zeit zu Zeit auch neue Themenschwerpunkte abgefragt und eine offene Diskussion zur effektiven Weiterarbeit geführt werden.

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(10.05.2026) Bei einer gemeinsamen Stallbaulehrfahrt der Ökomodellregion Waginger See- Rupertiwinkel und des Fachzentrums Rinderhaltung am Amt für Landwirtschaft und Ernährung (AELF) Traunstein wurden sehenswerte Umbaulösungen dreier Biobetriebe im Raum Inzell - Ruhpolding von der Anbindehaltung in einen Laufstall gezeigt. Die Stallbauberater Josef Schmalzbauer und Thomas Winkler vom Landwirtschaftsamt Traunstein führten mit Projektleiterin Marlene Berger-Stöckl über 30 bauinteressierte Landwirte durch die neugebauten Ställe.

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Eine Gegenstimme – Zudem Teilnahme am Kooperationsprojekt „Streuobst wertschätzen und erhalten“

(10.05.2016) Fridolfing. „Danke, ohne die Unterstützung der Gemeinderäte geht es nicht!“ sagte Marlene Berger-Stöckl in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Sie gab in der Sitzung einen kurzen Überblick über die bisherigen Aktivitäten der Ökomodellregion Waginger See – Rupertiwinkel, bevor das Gremium der Verlängerung der Mitgliedschaft sowie der Teilnahme am Kooperationsprojekt „Streuobst wertschätzen und erhalten“ zustimmte.

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Ökomodellregion Waginger See-Rupertiwinkel informiert über Biorindfleisch
(15.03.15) „Bio-Rindfleisch aus der Region“ lautete der Arbeitstitel einer Informationsveranstaltung der Ökomodellregion Waginger See-Rupertiwinkel. Thema war dabei nicht nur die Biofleischer-Zeugung, sondern auch die Umstellung der Bewirtschaftungsweise auf den Ökolandbau und die Vermarktung.

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Biobetrieb seit 2008 – Ökomodellregion auf Besuch in der JVA Lebenau
Von Hannes Höfer

(12.04.2016) Laufen. Wer hat hier mehr Freiheiten: Mensch oder Tier? 150 junge Strafgefangene sind
derzeit in der Justizvollzuganstalt Laufen-Lebenau untergebracht. In Nachbarschaft zum
Zellentrakt leben Rinder, Schafe und Hühner. Weil der landwirtschaftliche Betrieb in der
Lebenau seit 2008 biozertifiziert ist, interessierte sich auch das Team der Ökomodellregion
Waginger See – Rupertiwinkel dafür.

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b_200_150_16777215_00_images_BILDER_oekomodellregion_kreuzkraut2.jpg(15.03.2016) Übersee (mp) Die optisch attraktiven, aber für Pferde und Rinder giftigen und gelb blühenden Kreuzkräuter treten in den letzten Jahren immer mehr auf. Darum hat das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Traunstein (AELF) zu dieser Thematik zu einer Informationsveranstaltung ins Gasthaus Feldwies in Übersee geladen. Die verschiedenen Referenten durchleuchteten die mit dem Kreuzkraut verbundenen Gefahren, die Möglichkeiten der Vorbeugung und eventuelle Bekämpfungsmaßnahmen. Als Fazit der Veranstaltung können die Aussagen der Veterinärin Dr. Kathrin Kuchler und vom Vorsitzenden des Maschinen- und Betriebshilfsring Traunstein, Franz Gruber, zusammengefasst werden und sie lautete, dass man sich ohne Panik informieren muss und nicht abwarten soll, bis Schäden auftreten und es zu spät ist. Wie von Stefan Weiß vom AELF zu hören war, ist eine gutgepflegte und geschlossene Grasnarbe die beste Vorbeugung.

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Veranstaltung vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten im Februar

b_200_150_16777215_00_images_BILDER_Oekomodellregion_kreuzkraut.jpg(24.02.2016) Die Kreuzkrautarten Jakobskreuzkraut und Wasserkreuzkraut sind keine Neophyten (neu zugewanderte Pflanzen) in Bayern, sondern heimisch; bedingt durch den Klimawandel und den zunehmenden überbetrieblichen Maschineneinsatz breiten sie sich aber immer mehr aus.

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b_200_150_16777215_00_images_BILDER_Oekomodellregion_Eiweissfutter1.jpg(22.02.2016) Beim Erfahrungsaustausch zum regionalen Eiweiß am 22. Februar im GH Glück in der Ledern berichtete Johann Glück Senior vom Sojaanbau auf seinem Betrieb im letzten Jahr: Das Saatgut wurde vor der Aussaat einmal geimpft und am 5. Mai auf die Felder gebracht. Im Vorauflauf hat Hans Glück einmal gegen Unkraut gespritzt und die Fläche anschließend sich selbst überlassen. Bei der Flurbegehung am 1. Juni sahen die Sojapflanzen noch recht mager aus, doch eine Woche später nach Gewitterregen und mit steigenden Temperaturen entwickelte sich schnell ein dichter Bestand.

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 - Informationsabend der Ökomodellregion vor vollem Haus

(03.02.2016) Ein buntes Programm hatte die Ökomodellregion rund um die Themen der Biofleischerzeugung zusammengestellt. Nach der Begrüßung durch den Pettinger Bürgermeister Karl Lanzinger erläuterte die Leiterin der Ökolandbauschule Weilheim Birgit Graßl den Zuhörern die Grundlagen des Ökolandbaus und die Unterschiede zwischen Verbands- und EU-Bio.

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Biorindfleisch Thema in der Ökomodellregion – 86 Biobetriebe in der Region

Petting. Bio ist gefragt. Der Bedarf mit heimischer Produktion nicht zu decken. So beschrieb Pettings Bürgermeister Karl Lanzinger „die Förderung biologischer Landwirtschaft“, als ein Hauptziel der Ökomodellregion Waginger See / Rupertiwinkel. Dass dafür strenge Regeln und Vorgaben zu beachten sind, wurde deutlich bei einem Informationsabend im Gasthaus Riedler in Petting. Theoretiker und Praktiker zeigten den Weg zum Biorind, dessen Haltung und Vermarktung.

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b_200_150_16777215_00_images_BILDER_Oekomodellregion_Besuch.jpg (23.02.2016) Eine bunt gemischte Reisegruppe aus unserer Ökomodellregion besuchte Mitte Februar die „Biofach“ in Nürnberg. Die Biofach ist mit weit über 2.000 Ausstellern die größte Biomesse für Fachaussteller und vorrangig für ein Fachpublikum geöffnet. Karin Heinrich von der Landesvereinigung Ökolandbau (LVÖ) organisierte Führungen für die Rupertiwinkler Besucher.

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- Biobauern vom Waginger See kooperieren mit dem Isental

b_200_150_16777215_00_images_BILDER_Oekomodellregion_Partner.jpg(12. Februar 2016) Nürnberg - Als einen „Gewinn für die Region und die bäuerliche Landwirtschaft in Bayern“ hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner die Kooperation von Bio-Landwirten zweier Öko-Modellregionen mit einem überregionalen Bio-Verarbeiter bezeichnet. Über 40 Biobauern aus den beiden Öko-Modellregionen „Isental“ im Landkreis Mühldorf und „Waginger See / Rupertiwinkel“ im Landkreis Traunstein wollen künftig bei der Lieferung von Dinkel und Hafer zusammenarbeiten.

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Ökolandbau in Bayern ist Spitzenreiter

In Bayern sind 2015 mehr als 500 Betriebe in den Ökolandbau eingestiegen.

Hier die ganze Mitteilung

Anbau von Gerste, Bio-Hafer und -Dinkel sowie Senf – Auch Streuobst-Projekt wird gut angenommen

(03.02.2016) Waging am See. Eine Fülle an Projekten, Ideen und Ansätzen ist in den knapp zwei Jahren entwickelt worden, seit es die Ökomodellregion Waginger See-Rupertiwinkel gibt. Marlene Berger-Stöckl, die zusammen mit ihrer Kollegin Christa Zeitlmann das Projekt betreut und koordiniert, schilderte in ihrem knapp einstimmigen Vortrag den Waginger Gemeinderäten, was bisher alles geschafft worden ist.

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Waginger Gemeinderäte segnen Verlängerung ab und zeigen sich beeindruckt von bisheriger Bilanz

Die Projektbetreuerinnen der Ökomodellregion Waginger See-Rupertiwinkel sind Marlene Berger-Stöckl (rechts) und Christa Zeitlmann. Foto: Eder
Die Projektbetreuerinnen der Ökomodellregion Waginger See-Rupertiwinkel sind Marlene Berger-Stöckl (rechts) und Christa Zeitlmann. Foto: Eder

 

(03.02.2016) Waging am See. Die Ökomodellregion Waginger See-Rupertiwinkel bekommt mehr Zeit: Das Landwirtschaftsministerium hat einer Verlängerung von bisher zwei auf nunmehr fünf Jahre zugestimmt.

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7 Gemeinden rund um den Waginger See sind dabei.

hier geht´s zum Zeitungsartikel vom 14.11.2015 im Inn-Salzach-Kurier

– Arbeitstreffen zur nachhaltigen Schulverpflegung in Fridolfing

Im Dezember 2015 informierten sich Lehrerinnen und Caterer aus der Ökomodellregion, aus Teisendorf und aus Nachbarsgemeinden in der Fridolfinger Schule zum Thema „Nachhaltigkeit in der Schulküche“. Nach der Begrüßung durch die Schulrektorin Eva Siglbauer, die ihre Schulküche zur Verfügung stellte, informierte Eva-Maria Huber von Bioland im Rahmen von „Bio kann jeder!“ über die Lebensmittel aus ökologischem Landbau und die Unterschiede zu konventionellen Produkten.

„Bio kann jeder“ ist eine bundesweite Veranstaltungsreihe im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft.

Bei der Herstellung eines Müsliriegels mit Getreide, Nüssen und Trockenobst konnten sich die Teilnehmer nach Lust und Laune Zutaten zusammenstellen.Bei der Herstellung eines Müsliriegels mit Getreide, Nüssen und Trockenobst konnten sich die Teilnehmer nach Lust und Laune Zutaten zusammenstellen.

 

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Die Salzachklinik setzt nach dem Coaching beim Einkauf auf Bioprodukte.

(21.12.2015) Fridolfing/Lks. Traunstein Das Coachingprojekt „BioRegio“ in der Gemeinschaftsverpflegung fand in der Überreichung des Teilnahme-Zertifikats an die Salzachklinik Fridolfing in der Ökomodellregion Waginger See/Rupertiwinkel ihren Abschluss. Die Konkrete Umsetzung BioRegio in der Salzachklinik liegt in der freiwilligen Selbstverpflichtung des Krankenhausausschusses zum Bezug von 20 Prozent Bioprodukten für die Verpflegung der Klinik. Das Resümee zum Coaching von der Salzachklinik und der Küchenleitung fiel sehr zufriedenstellend aus und kann mit den Worten, dass es einen Anstoß zum Besinnen auf „Küchenhandwerk“ lieferte und die neue Richtung raus aus den alten Wegen führe.

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Obstbaumpflanzaktion mit der Staatlichen Berufsschule Traunstein III

Gruppenfoto(29.10.2015) Waging am See. Der Landschaftspflegeverband (LPV) Traunstein organisierte in diesem Herbst wieder eine Obstbaumpflanzaktion, um die landschaftsprägenden Obstanger im Chiemgau und Rupertiwinkel zu erhalten beziehungsweise auszuweiten. Insgesamt 250 hochstämmige Obstbäume wurden an über 30 verschiedene Obstwiesenbesitzer im Landkreis Traunstein ausgeliefert.

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Urkunde für die SalzachklinikAbschlussveranstaltung in Fridolfing mit „Bio-Essen“ aus der Klinikküche

(03.11.2015) Künftig stehen Milchprodukte, Eier, Obst, Gemüse und Geflügel in Bio-Qualität auf dem Speiseplan der Klinik in Fridolfing.
„Damit nimmt die Salzachklinik Fridolfing in Sachen „Bio“ eine Vorreiterrolle ein und kann diese Erfahrung an andere Einrichtungen weitergeben“, betonte Irmgard Reischl vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Ebersberg, zuständig für Bio in der bayerischen Gemeinschaftsverpflegung, bei der Überreichung der Urkunde.

Dazu kochte zweite Küchenchefin Maria Stadler ein hervorragendes Bio-Menü, um die Urkunde und das positive Ergebnis des Bio-Coachings gebührend zu feiern.

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Zwölf bayerische Ökomodellregionen treffen sich in Waging – Bewusstseinsbildung wichtige Aufgabe

(09.10.2015) Waging am See. Auch wenn ihre Arbeit mitunter mühsam ist – die Organisatoren und engagierten Mitarbeiter der Ökomodellregion Waginger See-Rupertiwinkel sind nicht auf sich allein gestellt. Bei einem Netzwerktreffen der zwölf bayerischen Ökomodellregionen am Mittwoch im Hotel Eichenhof in Waging zeigte sich, dass die Anforderungen und Ziele vielfach dieselben sind. Und während sieben der zwölf Regionen, die erst 2014 ausgewählt wurden, noch fest am Planen sind, haben die fünf Regionen, die 2014 gestartet sind, schon einiges vorzuweisen.

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neues bayerisches Bio-SiegelBio-Produkte aus Bayern auf einen Blick erkennen!
LVÖ Bayern begrüßt die neue Kennzeichnung.

hier gehts zum Artikel

Pressemitteilung

reifes Korn(08. September 2015) München - Die Öko-Modellregionen „Isental“ und „Waginger See – Rupertiwinkel“ können länger als geplant mit staatlicher Unterstützung rechnen. Landwirtschaftsminister Helmut Brunner hat jetzt die bis 2016 begrenzte Förderung um drei Jahre verlängert. Ausschlaggebend dafür waren die vielversprechenden Einzelprojekte und die ausgezeichnete Zusammenarbeit aller Beteiligten, wie Brunner in München mitteilte. Die beiden 2014 ausgewählten Gemeindebündnisse erhalten damit auch in den kommenden Jahren 75 Prozent der Personalkosten für das Projektmanagement bei der Umsetzung der Konzepte vom Freistaat.

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Ökomodellregion (Foto: Ramona Oswald)Über 300 Vereine gibt es in der Ökomodellregion, und nicht wenige davon halten regelmäßig ein Vereinsfest ab, bei dem es viele hungrige Besucher zu versorgen gilt.

Manche Vereine und viele Verbraucher kaufen ihr Grillfleisch oder Brot bereits beim örtlichen Metzger und Bäcker und leisten damit einen wichtigen Beitrag, unser vielfältiges Lebensmittelhandwerk zu erhalten und Druck von den Erzeugern zu nehmen, der vor allem von Billig-Discountern ausgeht und oft zu unfairen Preisen für den Erzeuger führt.

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– angepasste Pflege für kommunale Grünflächen

(05.08.2015) Die kommunalen Flächen im Besitz der Städte und Gemeinden können nicht nur für gestresste Menschen Erholung bieten, auch für seltene Pflanzen- und Tierarten können diese Flächen wichtige Lebensräume darstellen. 54% der Wildbienen, 60% der Tagfalter, viele Heuschrecken, Käfer und andere Arten in Bayern sind vom Aussterben bedroht und benötigen dringend mehr und bessere Rückzugsgebiete.

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Jakobskreuzkraut(5.8.2015) Kreuzkrautarten wie das Jakobskreuzkraut (auf trockenen, offenen Flächen) oder Wasserkreuzkraut (auf feuchten Flächen) enthalten Pyrrolizidinalkaloide, die sich in der Leber von Weidetieren anreichern und zu Vergiftungen führen können.

Die einzelnen in der Region auftretenden Pflanzen sind bisher noch kaum eine Gefahr. Es gibt aber Regionen in Deutschland, in denen sich Kreuzkrautarten in den letzten Jahren, bedingt durch Klimaveränderungen und menschengemachte Maßnahmen wie künstliche Ansaatmischungen, stark ausgebreitet haben.

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Die Ökomodellregion Waginger See – Rupertiwinkel gab Einblicke in den regionalen Bio-Gemüsebau

Im Treibhaus kultiviert Biobauer Michael Steinmaßl vor allem Gurken und Tomaten. Den Boden hält er durch eine Mulchauflage gesund und fruchtbar.(03.08.2015) Wer vom Gemüseanbau und Gemüsekauf hört, denkt wohl kaum an Watzing bei Kirchanschöring oder Grassach bei Tittmonig. Doch befinden sich in den beiden kleinen Orten zwei sehr erfolgreiche Gemüsebaubetriebe mit ökologischem Anbau. Und ihr Erfolg basiert darauf, dass sie auf die Kundenwünsche eingehen, die Trends erkennen und in ihren Angeboten umsetzen sowie ein vielfältiges Gemüsesortiment anbauen. Beide befinden sich zugleich im Gebiet der Ökomodellregion Waginger See – Rupertiwinkel und so lag es nahe, dass die Arbeitsgruppe „Ernährungsbildung“ unter der Federführung von Bärbel Forster, ihrer Sprecherin,  interessierte Verbraucher und Landwirte zu den Betriebsbesichtigungen bei den Gemüsebauern Hans Glück aus Grassach und Michael Steinmaßl aus Watzing geladen hat.

Beide Gemüsebauern haben einen Hof- bzw. Dorfladen zur Vermarktung ihrer Produkte. Der „Bio Hofladen Glück“ wird von Jutta Staudt-Franzen betrieben, der Biolandwirt Steinmaßl hat seinen Laden „Bio Michi“ im Ortszentrum von Kirchanschöring.

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Brunner startet neue Förderrunde

(16. Juli 2015) München – Wer in die Verarbeitung und Vermarktung regionaler Produkte investieren möchte, kann ab sofort wieder staatliche Fördermittel beantragen. Wie Landwirtschaftsminister Helmut Brunner in München mitteilte, stehen für entsprechende Projekte heuer 1,27 Millionen Euro zur Verfügung. Mit dem von Brunner vor drei Jahren initiierten Programm “VuVregio“ können Investitionen wie etwa Verkaufs- und Kühlräume, Verarbeitungsgeräte sowie begleitende Maßnahmen wie Werbeaktionen oder Tage der offenen Tür mit bis zu 20 Prozent der Kosten, maximal 50 000 Euro, gefördert werden. Bei Investitionen im Öko-Bereich sind bis zu einer Obergrenze von 75 000 Euro sogar 30 Prozent Zuschuss möglich.

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Neue Erzeuger-Verarbeiter-Kooperationen entstehen

BiobraugersteAm 8. Juli begutachteten knapp 40 Teilnehmer die Öko-Felder mit Braugerste von Andreas Remmelberger in Nonnreit und Mischanbau von Buchweizen mit Senf und Linsen mit Senf von Franz Obermeyer in Tengling.

Sowohl Junior als auch Senior Andreas Remmelberger sind zufrieden mit der Entwicklung der Braugerste, die sie seit drei Jahren vermehrt anstelle von Hafer als Sommerung anbauen und dabei Saatstärke oder Güllegaben testweise verändern. Während die Braugerste anfangs als Futtergerste angebaut wurde, wird sie in diesem Jahr erstmalig in Kooperation mit sechs weiteren Landwirten aus der Ökomodellregion an die Schloßbrauerei Stein geliefert, die mit den Landwirten einen fairen Preis für die Abnahme vereinbart hat.

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– ein Projekt nimmt Gestalt an

(02.07.2015) Der Bio-Käse aus der Ökomodellregion spiegelt die Region wider, liegt doch ihr Schwerpunkt in der Landwirtschaft ganz klar in der Milch. Die heimischen Bio-Bauern wollen durch die Produktion von regionalem Käse wieder direkter mit den Verbrauchern in Kontakt treten und so über ihre kleinstrukturierte, natürliche Produktionsweise informieren, die schmackhafte, gesunde Nahrungsmittel erzeugt und unsere Kulturlandschaft erhält. Bio-Bauern arbeiten hart, um gesunde, rückstandsfreie Produkte anbieten zu können, die im Einklang mit der Natur erzeugt werden.

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(25.06.2015) Waging am See. Die Gemeinden der Ökomodellregion Waginger See-Rupertiwinkel ziehen zur Halbzeit eine positive Bilanz – so die Quintessenz eines Gesprächs mit den Bürgermeistern Herbert Häusl und Hans-Jörg Birner, sowie dem Leiter des Landwirtschaftsamtes Traunstein, Alfons Leitenbacher, und der Projektbetreuerin Marlene Berger-Stöckl. Um die angefangenen Projekte auch zum Laufen zu bringen und den Teilnehmern die notwendige Sicherheit gewährleisten zu können, ist inzwischen bereits der Antrag an das Amt für ländliche Entwicklung (ALE) gestellt worden, die auf zwei Jahre festgelegte Laufzeit der Ökomodellregion zu verlängern.

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(25.06.2015) Waging am See. Im Rahmen der Ökomodellregion Waginger See-Rupertiwinkel sehen die beteiligten Kommunen – Waging, Taching, Wonneberg, Petting, Kirchanschöring, Fridolfing und Tittmoning – für sich eine Reihe von Gestaltungsmöglichkeiten, um den gemeinsam in der Bewerbung definierten Zielen näher zu kommen. Inzwischen haben alle Gemeinderäte die vom Vorstand und der Arbeitsgruppe „Ökoregion und Gemeinden“ ausgearbeiteten Beschlussvorschläge im Grundsatz abgesegnet. Maßnahmen, die Geld kosten, müssen aber, wenn die Umsetzung konkret bevorsteht, nochmals von jedem Gemeinderat eigens verabschiedet werden.

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Selten luden so viele Veranstalter gemeinsam zu einer Flurbegehung: Die Ortsverbände des Bauernverbands Fridolfing, Tittmoning und Kirchanschöring, der Verband landwirtschaftlicher Fachschulabsolventen und die Arbeitsgruppe regionales Eiweiß der Ökomodellregion Waginger See – Rupertiwinkel baten am 1. Juni zur Begutachtung der Soja-, Kleegras- und Grünlandflächen der Familie Glück in Ledern. Ca. 80 Teilnehmer folgten den beiden Referenten Hansjörg Hartmetz (Stadlhuber Agrarservice) und Jochen Obernöder (LKP Bayern) vor einer beeindruckenden Gebietskulisse über die Felder und anschließend in die Gastwirtschaft.

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(3.6.2015) Viele auch in Baumärkten käufliche Spritzmittel gegen Unkraut, Schnecken und Schadinsekten enthalten für die Natur giftige Stoffe wie Neonicotinoide, Metaldehyd oder Glyphosat, auch wenn auf den Packungen manchmal fälschlicherweise eine Unbedenklichkeit bescheinigt wird.

Neonicotinoide (enthalten in Zierpflanzensprays oder Schädlingsbekämpfungsmitteln z.B. gegen Blattläuse) sind, darauf deuten Forschungsergebnisse hin, auch schädlich für Bienen, Wildbienen und Hornissen. Selbst wenn diese Tiere keine tödliche Dosis aufnehmen, gibt es immer mehr Anhaltspunkte dafür, dass die nervenschädigenden Substanzen den Orientierungssinn der Bienen stören, sodass sie nicht mehr nach Hause in ihren Stock finden, ihre Sammelaktivität gestört wird oder der für die Futtersuche wichtige Informationsfluss an andere Bienen nicht mehr funktioniert. Besonders häufig werden Neonicotinoide im privaten Obstanbau gespritzt, aber gerade hier ist es fatal, wenn durch den Einsatz von Giften ausgerechnet die für die Bestäubung so wichtigen Bienenarten massiv geschädigt werden. Dringend vermeiden sollte man Mittel, die die Giftstoffe Thiacloprid, Clothianidin oder Imidiacloprid enthalten.

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Das Flaschlbrot(Juni 2015) Eine junge Unternehmerin aus Tettenhausen, Jessica Linner, hat die Idee der Arbeitsgruppe Ernährungsbildung aus der Ökomodellregion aufgegriffen, ein „Bio-Flaschenbrot“ herzustellen.  Dabei wird eine fertige Backmischung aus regionalem Mehl, Körnern und Germ (Hefe) nur noch mit Wasser oder Bier verrührt und nach der notwendigen Ruhezeit in den Ofen geschoben.

Die Jungunternehmerin hat dafür in eine eigene Küche für Abfüllung und Verkauf investiert und sich mit Lebensmittelrecht und Biokontrolle vertraut gemacht.

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in den Gemeinden der Ökomodellregion

(2.6.2015) Nach dem gelungenen Auftakt im Frühjahr mit ca. 150 neuen Streuobsthochstämmen in den Gemeinden der Ökomodellregion wird die Gemeinschaftsaktion der Gruppe Streuobst und Artenschutz mit dem Landschaftspflegeverband auch im Herbst fortgeführt. Der Herbst ist eine sehr gute Pflanzzeit.

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b_200_150_16777215_00_images_BILDER_OEMRKrustl.jpg(März/April 2015) Auf dem Bauernmarkt in Fridolfing Ende März und der Gewerbeschau „Anschöring sperrt auf“ im April wurde das „Ökomodellkrustl“ aus der Arbeitsgruppe Ernährungsbildung der Ökomodellregion zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Rezeptur stammt von Wolfgang Grösch aus Fridolfing, gelernter Bäcker, der Erfahrung mit Vollkornmehlen und traditioneller Backkultur hat.  Er hat die Backmischung in der praktischen Mehrwegflasche aus verschiedenen Vollkornmehlen und Körnern zusammengestellt. Zur Fertigstellung braucht man nur Wasser und/oder Bio-Bier zufügen, und nach dem Gären und Backen entsteht ein vollmundiges, lockeres Brot mit einer knusprigen Krume, das sich lange frisch hält.

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Foto: Hans Eder150 Obstbäume sind schon gepflanzt

Projekt „Streuobstpflanzungen und Wildobst in der Ökomodellregion“ – weitere Pflanzflächen und Baumpaten gesucht

(04.05.2015) Waging am See. Eines der Projekte der Ökomodellregion, das schon vorangeschritten ist, ist die Pflanzung von Streuobstbäumen. Das Ziel ist dabei hoch gesteckt: Nicht weniger als 1500 solcher Obstbäume sollen in den kommenden Jahren gepflanzt werden. Knapp 150 davon stehen schon.

Der Gedanke, der dahinter steht, ist zum einen natürlich, gutes Obst zur eigenen Versorgung zu gewinnen, zum anderen aber wird es als genau so wichtig angesehen, damit extensive Lebensräume und die natürliche Artenvielfalt zu fördern – das heißt: keinen Rasen mit ein paar niedrigen Obstbäumen anlegen, sondern eine extensive Wiese mit schönen Streuobst-Hochstämmen und teils alten regionalen Kultursorten. Damit solle auch etwas für das traditionelle Orts- und Landschaftsbild getan werden.

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(24.03.2015) Gut besucht war - mit über 80 interessierten Teilnehmern - eine Veranstaltung der Ökomodellregion Waginger See – Rupertiwinkel im Gasthof Oberwirt in Otting, zum Thema „Umstellung auf Ökolandbau nach Maß“.

Bürgermeister Herbert Häusl verdeutlichte, dass eine Umstellung auf Ökolandbau zwar nicht für jeden Betrieb in Frage komme, dass aber jeder Ökobetrieb z.B. wegen geringerem Kraftfuttereinsatz und weiteren Faktoren ein Gewinn für den See und unsere Region sei. Kurz und knapp erklärte Dr. Susanne Rosenberger vom Fachzentrum Ökolandbau in Ebersberg, welche Anforderungen an einen Ökobetrieb gestellt werden und wer dafür besonders gute Voraussetzungen mitbringe: Betriebe, die den Durchschnitt von 1,8 GV (Großvieheinheiten) je Hektar nicht überschreiten, die eine durchschnittliche Milchleistung haben, auf Weidegang oder Grünfütterung mit wenig Maissilage setzen und ihre Kälber mit Vollmilch füttern. Den Ökorichtlinien entsprechen ein Laufstall mit Laufhof oder Weide oder ein Offenfrontstall. Für Kleinbetriebe bis zu 35 RGV (Rindergroßvieheinheiten) mit Weidegang bleibt die Anbindehaltung erlaubt, wenn ein einfacher befestigter Winterauslauf errichtet wird.

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 Helmut Brunner sprach sich in Fridolfing für eine verstärkte Produktion von Bio-Lebensmitteln aus.Minister Helmut Brunner appelliert vor 350 Besuchern mit Nachdruck für mehr biologische Produkte

(25.02.2015) Fridolfing. Einen „spannenden und interessanten Abend“, so Landwirtschaftsamts-Chef Alfons Leitenbacher, erlebten die rund 350 Besucher am Mittwochabend in der Rupertihalle in Fridolfing. Viele Bauern und zahlreiche Kommunalpolitiker vernahmen dabei den entschiedenen Appell von Landwirtschaftsminister Helmut Brunner zu vermehrter Bio-Produktion; die Nachfrage, so belegte er auch anhand von Zahlen, sei enorm. Und der Minister versuchte dabei die vielfach empfundenen Gegenpole „bio kontra konventionell“ aufzulösen: „Wer ökologisch produziert, macht die Märkte für konventionelle Betriebe frei.“ Damit seien die unterschiedlich wirtschaftenden Bauern nicht Konkurrenten, sondern Partner.

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Im Februar 2015 machte sich eine Gruppe von Bürgermeistern, Landwirten und weiteren Aktiven aus der Ökomodellregion per Bahn auf den Weg nach Nürnberg und besuchte die Weltleitmesse für Bio-Produkte, die „BioFach“. Über 2300 Aussteller aus 136 Ländern, das zeigt, welch breites Spektrum der Biomarkt  inzwischen umfasst. Harald Ulmer, Geschäftsführer des Bio-Dachverbandes LVÖ (Landesvereinigung ökologischer Landbau), stellte der Gruppe vom Waginger See ausgewählte innovative Unternehmerpersönlichkeiten und Firmen vor.

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Über hundert engagierte Menschen bemühen sich in neun Arbeitsgruppen um zukunftsweisende Projekte - Hauptziel: Förderung von biologisch angebauten Produkten

Biobauer Hans Praxenthaler aus Fridolfing leitet die Öko-Modellregion-Arbeitsgruppe „Biomilch“. Foto: Ökomodellregion

(21.2.2015) Waging am See. Die Zusammenarbeit funktioniere immer besser, bilanziert Alfons Leitenbacher, der Leiter des Landwirtschaftsamtes Traunstein bei einem Pressegespräch im Amt zum Thema „Ökomodellregion“. Der Kirchanschöringer Bürgermeister Hans-Jörg Birner, Vorstandssprecher der Ökomodellregion, bestätigt dies und betont, dass ursprünglich vorhandene „ideologische Schranken“ – gemeint ist vor allem das Verhältnis zwischen biologisch und konventionell wirtschaftenden Bauern – immer mehr abgebaut würden. Und Marlene Berger-Stöckl, eine der beiden Projektbetreuerinnen, präsentiert eine breite Themenpalette, an der seit einem Jahr unterschiedlich intensiv gearbeitet wird.

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(27.11.2014) Bleibt es auf dem nächsten Vereinsfest beim bewährten Grillfleisch und Leberkässemmeln oder schaffen wir es, die Palette beim Vereinsgrillen um ein schmackhaftes, regionales Biomenü zu erweitern und mit diesem gastronomischen Zusatzangebot neue begeisterte Esser zu gewinnen?

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LVÖ begrüßt die deutliche Erhöung der Ökolandbauförderung in Bayern ab 2015.
Hier gehts zum Artikel.

Streuobstwiese(27.10.2014) Ende Oktober waren die Vorstände der Obst- und Gartenbauvereine in der Ökomodellregion ins Waginger Rathaus geladen, um über die Möglichkeiten von Streuobstpflanzungen zu diskutieren. Streuobstbestände gehören zum Landschaftsbild des bayerischen Voralpenlandes dazu wie die Kalbin auf der Alm. Im Laufe der letzten Jahrzehnte verschwinden sie aber zunehmend, vielen ist die Pflege zu aufwändig und der Ertrag zu unansehnlich. Dabei wird aber übersehen, wie vielfältig und einzigartig die Streuobstbestände sind, gibt es hier doch an das heimische Klima perfekt angepasste Sorten mit dem Geschmack der Region zu entdecken! Für die Natur spielen die Streuobstbestände eine extrem wichtige Rolle, sie bieten Lebensraum für Hunderte Tier- und Pflanzenarten.

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b_200_150_16777215_00_images_BILDER_Kochevent_Oekomodellregion.jpgKüchentipps vom Profi Gilbert Bielen. Neben ihm Irmgard Reischl (Leiterin des Fachzentrums Ernährung/Gemeinschaftsverpflegung, Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten in Ebersberg), Christa Zeitlmann und Bürgermeister Birner

 


Küchenchefs der Ökomodellregion Waginger See-Rupertiwinkel zaubern gemeinsam herbstliches Bio-Menü

Fridolfing – Am 23. Oktober 2014 waren die Küchenchefs der Gemeinschaftsküchen in der Ökomodellregion zum Koch-Event geladen. Auch einige Bürgermeister (Johann Schild und Monika Fuchs, 1. und 3. Bürgermeister(in) von Fridolfing; Konrad Schupfner, Tittmoning; Hans-Jörg Birner, Kirchanschöring) wagten einen Blick in die Kochtöpfe, der eine oder andere legte sogar beim Kochen mit Hand an.

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(07.10.2014) In der Ökomodellregion wird hinter den Kulissen kräftig gewerkelt. Von den neun Arbeitsgruppen, die sich gebildet haben, sind einige sehr aktiv dabei, interessante Projekte ins Leben zu rufen:

In der Arbeitsgruppe Streuobst und Artenschutz wurde in den letzten Wochen intensiv über die Möglichkeiten der Streuobstpflanzung, -nutzung und –pflege nachgedacht.

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Biobauern aus der Region informierten sich Anfang Juli 2014 bei einer Felderbegehung auf dem Betrieb Kraller in Tittmoning über den erfolgreichen Anbau von Bio-Sonnenblumen und -Getreide. Der Anbau von Sonnenblumen rentiert sich zu Marktpreisen kaum - der Betrieb Kraller presst seine Sonnenblumen aber selbst, liefert das kaltgepresste Öl direkt an den Verbraucher und nutzt den Presskuchen für die Schweinemast . Damit gibt er ein Beispiel, wie die Wertschöpfung auch für kleine Betriebe deutlich erhöht werden kann.

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Der Vorstand der ÖkomodellregionIm Bild von links nach rechts:
Bürgermeister Hans Schild (Fridolfing), BGM Martin Fenninger (Wonneberg), Projektmanagerin Marlene Berger-Stöckl (Teilzeit), BGM Karl Lanzinger (Petting), BGM Hans-Jörg Birner (Kirchanschöring), BGM Herbert Häusl (BGM Waging), Heinrich Thaler (Gemeindewerke Waging), BGM Ursula Haas (Taching), Franz Röckenwagner (Geschäftsleiter VG Waging), BGM Konrad Schupfner (Tittmoning), Franz Obermeyer (Landesvereinigung ökologischer Landbau), Projektmanagerin Christa Zeitlmann (Teilzeit), Alfons Leitenbacher (Behördenleiter Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten), Sebastian Siglreithmayer (Kreisobmann Bayerischer Bauernverband).

(April/Mai 2014) Der Vorstand der Ökomodellregion Waginger See- Rupertiwinkel hat kürzlich seine Arbeit aufgenommen.

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