b_150_100_16777215_00_images_BILDER_Klimaschutz.jpgBeim Klimaschutzkonzept startet die Bürgerbeteiligung

Das  Klimaschutzkonzept  umfasst  möglichst  alle  für  Klimaschutz  und  den  Umstieg  auf  erneuerbare Energien relevanten Themenbereiche:

  • (1)  Klimaschutz  in  der  Bauleitplanung:  (wird  in  enger  Abstimmung  mit  dem  Flächennutzungsplan bearbeitet): Möglichkeiten der Bauleitplanung nutzen
  • (2)  Energetische Sanierung:  Gebäude und Infrastruktur
  • (3)  Erneuerbare Energien:  Solar und Wind + Rekommunalisierung
  • (4)  Wärmeversorgung:  möglicher  Schwerpunkt:  Bürgerbeteiligung  bei  der  Wärmeversorgung  durch  Tiefen-Geothermie und Biomasse
  • (5)  Mobilität: Enge Verzahnung mit dem MORO-Projekt Salzachtal
  • (6)  Unternehmen Energieeinsparung, -effizienz und -versorgung

Die Themenfelder „Bewusstseinsbildung und Öffentlichkeitsarbeit“ sowie „Klimaschutzmanagement  und Finanzierung“  werden  als  Querschnittsthemen  zur  Bearbeitung  an  allen  /  mehreren  Thementischen mitgedacht.  

 

Folgende Aspekte wird das fertige Konzept enthalten:   

  • Ein ganzheitliches, integriertes Klimaschutzkonzept
  • Adressaten  sind  –  neben  den  eigenen  Liegenschaften  –  die  privaten  Haushalte,  Gewerbebetriebe, Verkehrsteilnehmer, Bildungseinrichtungen und weitere  relevante Institutionen
  • Eine  Potentialanalyse  zum  Klimaschutz  (Energieeinsparung,  Effizienzsteigerung  und  Ausbau erneuerbarer  Energien)  und  zur  Minderung  der  CO2–Emissionen; Grundlage für die Festlegung mittelfristiger Klimaschutzziele;
  • Ein  zielgruppenspezifischer  Maßnahmenkatalog  mit  Handlungsbeschreibungen  und  Informationen  zu den  beteiligten  Akteuren,  den  zu  erwartenden  Investitionskosten  für  die  einzelnen  Maßnahmen, Abschätzung der Wertschöpfung und Angaben zum Projektablauf
  • Die Darstellung der aktuellen Energiekosten sowie der prognostizierten Energiekosten bei Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes
  • Bürgerbeteiligung:  Mitwirkung  von  Entscheidungsträgern  und  Betroffenen  an  der  Erarbeitung  des Konzeptes
  • Empfehlungen  für  ein  Controlling-Instrument,  um  Verbräuche  und  CO2-Emissionen  zu  erfassen  und das Erreichen von Klimaschutzzielen zu überprüfen
    Darüber hinaus sind für die Gemeinde Kirchanschöring weitere Aspekte enthalten: 
  • Ein abgestimmter Aktionsplan für die nächsten drei Jahre
  • Ansätze zur Verbesserung des gemeindlichen Förderprogramms für Energieeinsparungen

 

Warum soll gerade ich mitmachen?  
Die  Bürger  vor  Ort  kennen  die  Gegebenheiten  und  Chancen  meist  am  besten.  Für  alle  Themenbereiche benötigen wir ein ausgewogenes Team von Personen mit Sachkenntnis und innovativen Ideen, die sich im Rahmen  der  Klimaschutzkonferenz  Gedanken  über  Möglichkeiten  des  Klimaschutzes  aus  der  Sicht  ihres Handlungsfeldes (z. B. Wirtschaft, Mobilität, erneuerbare Energien...) machen.  Sie  können  so  unmittelbaren  Einfluss  auf  wichtige  Projekte  im  Bereich  Klimaschutz  und  die  zukünftige Entwicklung der Gemeinde nehmen und dabei die politischen Entscheidungsträger beraten.  

Als  „Tischteilnehmer“  besteht  der  Zeitbedarf  lediglich  in  der  Teilnahme  an  der  Klimaschutzkonferenz  (1 Samstag)  und  evtl.  an  wenigen  weiteren  kurzen  Arbeitskreissitzungen.  Bedenken  Sie  bitte,  dass  ein derartiges  Vorgehen  mit  wenigen,  aber  sehr  intensiven  Terminen  um  ein  Vielfaches  effizienter  ist  als Arbeitskreissitzungen, die sich über Monate hinziehen. Die  Klimaschutzkonferenz  wird  von  den  Moderatoren  dokumentiert  und  das  Protokoll  den  Teilnehmern zugeleitet.  Aus  den  Ergebnissen  werden  ein  strategischer  Handlungsrahmen  und  konkrete  Maßnahmen abgeleitet,  die  von  den  Beratern  zusammengefasst  werden  und  Basis  für  das  Klimaschutzkonzept  der Gemeinde sind. 

Die  Leuchtturmprojekte  und  Sofortmaßnahmen  sind  Grundlage  für  den  Aktionsplan  für  die  nächsten  drei Jahre.
In Expertenrunden werden die Vorschläge auf Ihre Realisierbarkeit überprüft und weiter vertieft.   

Helfen  sie  uns  bei  der  Vorbereitung  und  nützen  sie das  Einlegeblatt  um  ihre  Ideen  und  ihr  Interesse  zu melden.  

Wir freuen uns auf die gemeinsame Erarbeitung eines „Zukunftsplanes Energie“ für unsere Gemeinde! 


Presse:
  
Klimaschutzkonzept Artikel Landtechnikmagazin


Nützliche Links:
 
Stromsparcheck


Downloads:
Dokumentation Auftakveranstaltung vom 06.03.2012 (pdf, 1,5 MB)
Flyer für Anregungen Klimaschutz Kirchanschöring (pdf, 44 KB)
Dokumentation Klimaschutzkonferenz vom 12.05.12 (pdf, 1,97 MB)

Downloads

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